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Unwetterschäden im Landkreis Schwäbisch Hall

Der Einsatzstab, der die ganze Nacht über aktiv war, arbeitet weiter an den Räumungs- und Hilfsmaßnahmen. Bis jetzt waren bzw. sind noch insgesamt 329 Einsatzkräfte mit 64 Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren Braunsbach, Schwäbisch Hall, Mainhardt und Gaildorf, das Technische Hilfswerk aus Schwäbisch Hall und Heilbronn, das Deutsche Rote Kreuz aus Schwäbisch Hall, Crailsheim, Gaildorf und Mainhardt (wird im Lauf des Vormittags von Gerabronn abgelöst) sowie der Arbeitersamariterbund aus Braunsbach seit 21.00 Uhr des gestrigen Tages in Braunsbach und dem Teilort Steinkirchen im Einsatz. Polizei und DLRG sind ebenfalls vor Ort.
 
Nachdem die Wasser- und Stromversorgung nicht mehr funktioniert, wurde für die Bevölkerung Trinkwasser angeliefert.
 
In den Räumen der Veranstaltungshalle Arena Ilshofen versorgt das DRK mit 60 Einsatzkräften aktuell rund 70 evakuierte Personen aus Braunsbach. Feldbetten sind dort aufgebaut.
 
Die Pegelstände an Jagst und Kocher sind rückläufig. Der Wasserrettungstrupp des DLRG aus Stuttgart ist mit verschiedenen Booten im Einsatz. Pkws im betroffenen Bereich werden durchsucht. 6 Bagger und Lkw sind vor Ort zum Abtransport von Schutt eingesetzt.
 
Die Ortsdurchfahrten Braunsbach und Cröffelbach sind gesperrt, ebenso die Strecke zwischen Langenburg und Bächlingen. Wie lange die Sperrungen andauern und welche Einschränkungen noch dazu kommen werden, ist noch nicht absehbar. Ebenso wenig ist bisher absehbar, welche Schäden das Unwetter an den Straßen angerichtet hat. Schon jetzt ist jedoch ersichtlich, dass an einigen Brückenbauwerken die Flügelwände beschädigt sind. Ob diese Brücken dauerhaft gesperrt werden müssen oder nicht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien sind seit Sonntagabend unterwegs und arbeiten mit Hochdruck daran, die Situation bestmöglich zu regulieren.
 
Die Verkehrsteilnehmer können sich auf der Internetseite des Landkreises über die aktuellen Straßensperrungen informieren.
 
Landrat Gerhard Bauer, der sich auf einer Delegationsreise im Rahmen der Griechenlandhilfe befand, brach diesen Aufenthalt sofort ab. Er befindet sich im Moment auf dem Rückflug, um sich noch im Laufe dieses Tages ein Bild von der Lage machen zu können. „Das Bildmaterial und die Informationen, die ich zu den Ausmaßen der Unwetterschäden erhalten habe, haben mich tief schockiert. Ich will so bald wie möglich vor Ort sein, um zu sehen, wie wir weitere Hilfe leisten können, insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, die evakuiert werden mussten“, so der Landrat. „Trotz allem bin ich sehr erleichtert, dass wir keine Todesfälle zu beklagen haben, wie leider in den Nachbarlandkreisen, und dass auch niemand verletzt wurde.“
 
Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat sich bereits in der Nacht telefonisch über die Lage vor Ort informiert. Vom Schwäbisch Haller Partnerlandkreis Nordsachsen hat Landrat Kai Emanuel inzwischen Unterstützung von den dortigen Hilfsorganisationen angeboten.
 
Im Landratsamt Schwäbisch Hall ist ein Bürgertelefon eingerichtet unter Tel. 0791/755-8870, auch über die üblichen Öffnungszeiten des Landratsamts hinaus.

Wegen Murenabgang gesperrte Landesstraße zwischen Langenburg und Bächlingen
Wegen Murenabgang gesperrte Landesstraße zwischen Langenburg und Bächlingen

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