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Breitbandausbau in der Gemeinde Braunsbach

Schnelles Internet für die Gemeinde Braunsbach

Die Gemeinde Braunsbach hat am 13. Juli 2018 zwei Förderbescheide mit einer Gesamthöhe von rund 116.000.- Euro für den Breitbandausbau erhalten. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Innenministerium in Stuttgart erhielten rund 60 Kommunen, Landkreise und Zweckverbände einen Förderbescheid. Unsere beiden Förderbescheide beziehen sich dabei auf die Ausbaustrecke von Braunsbach nach Orlach. Dieser Abschnitt ist glasfasertechnisch betrachtet von strategischer Bedeutung für unsere Gemeinde. Es ist uns dadurch erstmalig möglich, eine Verbindung von Braunsbach – also vom Kochertal – auf die Hochebene nach Orlach/Elzhausen herzustellen. Aufgrund der direkten Verbindung zum Hauptverzweiger Braunsbach, wird mittelfristig der FTTB-Ausbau (Glasfaser bis ins Haus) in Orlach möglich sein. Es ist weiterhin geplant, die gesamte  Tiefbauinfrastruktur (Kanäle, Wasser, Telekom, Strom, Straßen) in Orlach voraussichtlich übernächstes Jahr zu sanieren – d.h., dass in diesem Zusammenhang grundsätzlich auch Leerrohre, bzw. Glasfaserpipes bis zum Haus verlegt werden. Diese umfangreichen Investitionsmaßnahmen beziehen sich explizit nur auf das Sanierungsgebiet in Orlach. Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Abwasserleitungsverlegung von Orlach nach Braunsbach werden folglich auch Leerrohre mit eingelegt. Genau hierfür haben wir die Breitbandförderung erhalten.

Schnelles Internet auf Glasfaserbasis ist eine nahezu gigantische, aber auch zukunftsorientierte und wichtige Herausforderung für unsere Gesellschaft. 

Die Gemeinde Braunsbach hat mit einer enormen Fläche von rund 52km² einmal mehr besonders zu kämpfen. Die privaten Telekommunikationsanbieter halten sich mit Investitionen dezent zurück, da im Vergleich zu Ballungsgebieten kaum eine monetäre Effizienz zu erwarten ist. Umso mehr müssen wir uns glücklich schätzen, dass zumindest im Kochertal von Geislingen bis Steinkirchen ein FTTC-Ausbau (Glasfaseranschluss Ort) und teilweise sogar Glasfaseranschluss bis ins Haus durch die Telekom im Eigenausbau vorgenommen wird. Durchaus unerwartet hat die Telekom nunmehr auch Jungholzhausen im FTTC-Eigenausbau vorgesehen, sogar mit zwei Anschlusspunkten. Mit der anstehenden Abwasserleitung von Jungholzhausen nach Zottishofen wollen wir auch hier Leerrohre einlegen, um auch in Zottishofen endlich schnelleres Internet zu erzielen. Laut Aussage der Telekom müsste aber auch in naher Zukunft das Internet in Zottishofen schon schneller möglich sein, da der Übergabepunkt in Junholzhausen wesentlich näher liegt, als der bisherige in Döttingen/Maienrain. Zwischen Orlach und Zottishofen haben wir bereits mit der Windkraft über mehrere Kilometer Leerrohre verlegt. Trotz dieser Förderungen und trotz des Eigenausbaus der Telekom ist sie Situation in den Weilern Tierberg oder vor allem Bühlerzimmern nicht akzeptabel. Als Beispiel sei genannt, dass bei einem Glasfaseranschluss in Bühlerzimmern eine Leitung von Schwäbisch Hall, Bereich Bausparkasse bis Bühlerzimmern verlegt werden müsste. Für den Bereich Arnsdorf mit Weilern muss ebenfalls eine Zuleitung voraussichtlich von Braunsbach verlegt werden. Mit dem 5G-Mobilnetz Ausbau der Telekom wäre hier eine Chance zu ergreifen, da der Mobilfunk-Antennenmast in Arnsdorf bei dieser Technologie nur mit Glasfaser angefahren werden kann. D.h., es würde de facto in Arnsdorf eine Glasfaserleitung verlegt, die nach Möglichkeit auch für unsere Bürger zur Verfügung stünde.
Für den Breitbandausbau in unserer Gemeinde werden wir alle 4 möglichen Optionen in Angriff nehmen. 1. Teilnahme am potentiellen Backbone-Ausbau des Landkreis Schwäbisch Hall; 2. Interkommunale Lösungen, z.B. Bühlerzimmern; 3. Eigenausbau der Telekom; 4. Eigenausbau der Gemeinde. Beim Eigenausbau der Gemeinde dürfen aber besondere Herausforderungen nicht geleugnet werden. Selbst wenn wir als Gemeinde die Leerrohre verlegen, müssten wir hinterher auch einen willigen Betreiber (z.B. Telekom, 1&1) finden, der dieses überhaupt nutzen will! Weiterhin verbleibt auch bei einer Breitband-Höchstförderung immer ein finanzieller Eigenanteil bei der Gemeinde übrig.
Die Flut vom 29. Mai 2016 hat sicherlich ungeahnte Zerstörung mit sich gebracht, anderseits eröffnet es uns ebenso ungeahnte Chancen rund um den Breitbandausbau in der Gemeinde Braunsbach. Diesen Schwung an öffentlicher Aufmerksamkeit konnten wir bislang prima nutzen, um die Deutsche Telekom, die EnBW oder die Breitbandfördergeber in Land und Bund für unsere Sache zu gewinnen.

Es grüßt Sie herzlich
Frank Harsch, Bürgermeister
     

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