Mitglieder des Klimaausschuss
1. Vorsitzender
Thomas Raisig
stellvertretender Vorsitzender
Marcus Maleika
Mitglieder
BM David Beck
Rolf Leucht
Jan Bolvansky
Thomas Etzel
Juliane Honerla
Dr. Uwe Martin
Albrecht Schwaderer
Sitzungsprotokolle
Nachfolgend stehen die Sitzungsprotokolle zum Download bereit
Protokoll vom 16-12-2024 zum Download (PDF-Dokument, 1,52 MB, 17.02.2025)
Protokoll vom 17-02-2025 zum Download (PDF-Dokument, 464,57 KB, 01.04.2025)
Protokoll vom 07-04-2025 zum Download (PDF-Dokument, 747,10 KB, 11.04.2025)
Protokoll vom 28-07.2025 zum Download (PDF-Dokument, 1,21 MB, 21.01.2026)
Protokoll vom 29-09-2025 zum Download (PDF-Dokument, 550,76 KB, 21.01.2026)
Protokoll vom 24-11-2025 zum Downwload (PDF-Dokument, 170,80 KB, 09.12.2025)
Protokoll vom 19-01-2026 zum Download (PDF-Dokument, 1,20 MB, 23.01.2026)
Wandeltouren- Tour 1
WANDEL ERLEBBAR MACHEN
Erste 17-Ziele-Wandeltour in Braunsbach
Braunsbach – Rund ein Dutzend Interessierte fanden sich am Samstag, den 13.09.2025, zur ersten 17-Ziele-Wandeltour in und um Braunsbach ein.
Unter dem Motto „Klimaschutz und Nachhaltigkeit rund um das Thema Wasser – haben wir doch im Überfluss“ führte Thomas Raisig, Vorsitzender des örtlichen Klimaausschusses, die Teilnehmenden entlang eines abwechslungsreichen Wanderwegs.
„Mir war wichtig, dass wir an konkreten Orten in Braunsbach sichtbar machen, wie Klimaschutz, Natur und Wasser zusammenhängen“, erklärte Raisig. „Wenn wir den Wandel verstehen wollen, müssen wir ihn im wahrsten Sinne des Wortes begehen und erleben.“
Auf dem Marktplatz am Flutpavillon, mit seinen eindrücklichen Informationen zum Starkregenereignis von 2016, gab es zunächst eine Einführung in die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. An der nächsten Station, dem nach der Flut eingerichteten massiven Geröllfang am Schlossbach, widmete sich die Gruppe den zahlreichen Aktivitäten der Gemeinde zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.
Ein Panoramaweg auf halber Höhe bot weite Blicke auf das Kochertal, bevor ein Steig zum wilden Grimmbach hinabführte. Dort standen das Thema Biodiversität und naturnahe Gewässerentwicklung im Mittelpunkt. Eine Flurbereinigung soll dem Grimmbach helfen, sein nach der Flut entstandenes weites, natürliches Gewässerbett zu erhalten.
Weitere Stationen beim Grimmbachbrunnen und der Wasseraufbereitungsanlage rückten den Schutz und die Sicherstellung von ausreichendem und qualitativ gutem Trinkwasser in den Fokus. Aber auch die versteckten Wasserverbräuche durch Konsum und Produktion wurden thematisiert.
Besonders Veranstaltungen in meiner Gemeinde Braunsbach, die sich mit Klima, Natur und Wasser beschäftigen, interessieren mich sehr“, sagte Teilnehmer Rainer Frenzel. „Gerade die Arbeit des Klimaausschusses halte ich für enorm wertvoll, weil sie Zukunftsthemen konkret vor Ort aufgreift.“
Dass Wasser auch eine religiöse Bedeutung hat, erlebten die Teilnehmenden beim Gedenkort der ehemaligen Mikwe neben dem Rosensteinsaal, der früheren Synagoge. Mit diesem Exkurs in das Kulturerbe „Jüdisches Leben in Braunsbach“ endete der rund dreistündige Streifzug.
Auch Bürgermeister David Beck nahm an der Tour teil und zeigte sich beeindruckt: „Es war eine hervorragend gestaltete Tour, die gezeigt hat, wie stark die Themen Klima, Wasser und Nachhaltigkeit mit unserer Gemeinde verbunden sind. Mein besonderer Dank gilt Thomas Raisig, der uns mit viel Wissen, Engagement und Begeisterung durch diese vielfältigen Stationen geführt hat.“
Die Tour wird am Sonntag, den 12. Oktober 2025, um 14 Uhr erneut angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei; Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Klimaausschusses sind willkommen. Interessierte erhalten weitere Informationen unter: wandeltouren-hohenlohe.de/tour-1-braunsbach/
Hintergrund:
Wandel erlebbar machen – 17 Ziele Wandeltouren in Hohenlohe
Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) bildet den Rahmen zur weltweiten Verwirklichung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesellschaft. In der Region Hohenlohe-Schwäbisch Hall wurden Wandeltouren zu diesem Thema entwickelt, initiiert und begleitet vom Verein für Nachhaltige Entwicklung SDGs e.V. aus Schwäbisch Hall. Gefördert wird das Projekt von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Speziell ausgebildete Tourguides zeigen vor Ort globale Zusammenhänge auf und geben Impulse, wie die 17 Ziele konkret erreicht werden können. Alle sieben Touren sind ausführlich beschrieben auf der Website: wandeltouren-hohenlohe.de
Vortragsreihe des Klimaausschusses Braunsbach: Energieberater gibt praxisnahe Einblicke in gelungene energetische Haussanierungen
Vortragsreihe des Klimaausschusses Braunsbach:
Energieberater gibt praxisnahe Einblicke in gelungene energetische Haussanierungen
Braunsbach-Döttingen – Im Rahmen der Vortragsreihe des Klimaausschusses Braunsbach informierte der Sanierungs- und Energieberater Johannes Röder am 27. November 2025 im Alten Rathaus in Döttingen über effiziente Möglichkeiten der energetischen Haussanierung. Der in Döttingen lebende Fachmann zeigte anhand zahlreicher praktischer Beispiele, wie sich deutliche Verbesserungen beim Energieverbrauch erzielen lassen.
Bereits wenige Zentimeter Dämmung könnten große Wirkung entfalten, betonte Röder gleich zu Beginn. Eine energetische Sanierung müsse nicht immer auf die technisch optimale Variante abzielen – auch mit begrenztem Budget seien Lösungen möglich, die den Wohnkomfort deutlich steigern.
Nach einem verständlichen und fundierten Exkurs in die bauphysikalischen Grundlagen stellte Röder die wichtigsten Bausteine einer energetischen Sanierung vor. Besonderes Augenmerk legte er auf die Vermeidung von Feuchtigkeit, die durch ungeeignete oder unvollständige Sanierungsmaßnahmen entstehen kann. Aus bauphysikalischer Sicht sei eine Außendämmung klar gegenüber Zwischen- oder Innendämmung zu bevorzugen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags waren die Fördermöglichkeiten, die Eigentümerinnen und Eigentümern zur Verfügung stehen. Röder erläuterte verschiedene Programme, deren Voraussetzungen sowie Ansatzpunkte zur Optimierung – ein Thema, das bei den Zuhörerinnen und Zuhörern auf großes Interesse stieß.
Zum Abschluss ging der Energieberater auf häufige Fehler ein, die bei Sanierungen auftreten. So könne etwa der alleinige Austausch von Fenstern ohne begleitende Fassadendämmung zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen. Sein Rat an alle Sanierungswilligen lautete daher: „Planen Sie ganzheitlich – nur wenn die einzelnen Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, erreichen Sie ein dauerhaft gutes Ergebnis.“
Mit vielen praktischen Anregungen und einem regen Austausch klang der informative Abend aus. Bürgermeister David Beck dankte Johannes Röder herzlich für seinen engagierten Beitrag sowie dem Kulturclub Döttingen für die Unterstützung und Bewirtung.



