Wandern: Gemeinde Braunsbach

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Braunsbach aktiv

Wandern in Braunsbach

"Der gebildete Mensch macht sich die Natur zu seinem Freund"

Dieses Zitat von Friedrich Schiller steht im Mittelpunkt des Wanderführers der Gemeinde Braunsbach. Sie erhalten die Einladung, echte Freundschaft mit der Natur zu schließen. Braunsbach, das auch als „Perle im Kochertal“ bezeichnet wird, liegt in einem der schönsten Abschnitte des Kochertales. Die vorgeschlagenen sieben Wanderungen führen Sie zu den vielfältigen Naturschönheiten der Gesamtgemeinde Braunsbach. Über die Wanderbeschreibungen hinaus erhalten Sie viele Informationen zu Historie, Landschaft und kulturellen Besonderheiten der Gemeinde.

Den Wanderführer der Gemeinde Braunsbach in gebundener Form erhalten Sie gerne im Rathaus Braunsbach. Hier auf der Website können Sie sich den Wanderführer auch als PDF-Datei herunterladen oder jeweils aus den beschriebenen Wandertouren in Textform ausdrucken. 

Unten aufgeführt finden Sie mehr Informationen.

Wanderführer der Gemeinde Braunsbach

Hier finden Sie den Wanderführer der Gemeinde Braunsbach zum herunterladen.

Infos zum Kocher-Jagst-Wander-Trail finden Sie unter: Zur Homepage

Rund um Braunsbach können wir auf einer Gesamtlänge von ca. 150 km geführte Wanderungen auch für Gruppen anbieten. Auskünfte über Kosten, Routenvorschläge, Übernachtungsmöglichkeiten und über Sehenswürdigkeiten in und um Braunsbach herum erhalten Sie über das Rathaus Braunsbach. Ein besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass der Wanderführer zum festlichen Anlass der 750 Jahrfeier von Braunsbach im ehrenamtlichen Bürgerengagement erarbeitet wurde. Viele „Geheimtipps“ sind also garantiert, um die Freundschaft mit unserer herrlichen Natur einzugehen.

Hinweise zu den Wanderungen

Die sieben ausgewählten Wanderungen führen Sie durch die schönsten Ecken der Gemeinde Braunsbach. Die beste Wanderzeit ist natürlich der Frühling ab Mitte April, wenn Waldflora, Wiesen und Obstbäume in voller Blüte stehen. Im Sommer kann es besonders im nach Süden ausgerichteten Kochertal sehr heiß werden. Aber der Kocher bietet Ihnen in dieser Jahreszeit ein erfrischendes Bad in sauberem Wasser. Auch in den schattigen Wäldern lässt sich die Mittagshitze ertragen. Der Herbst besticht durch seine Farbenpracht der Laubwälder. Sie können zu dieser Jahreszeit Ihre Wanderungen mit dem Besuch des im Oktober in Braunsbach abgehaltenen Martinimarktes oder einer Kärwe (Kirchweih) in einem der Teilorte verbinden. Natürlich hat auch der Winter seinen Reiz, wenn Sie an einem klaren, eiskalten Januartag die frische Luft oder eine faszinierende schneebedeckte Landschaft genießen wollen.

Für die Wanderungen empfehlen wir gutes und sicheres Schuhwerk. Die Wege sind teilweise steil und können insbesondere im Frühjahr und Herbst schlüpfrig sein. Bei gefährlichen Stellen finden Sie entsprechende Hinweise. Die Wege sind überwiegend nicht für Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Hier bieten sich aber Spaziergänge auf den Ebenen und dem asphaltierten Kochertal-Radweg zwischen Braunsbach, Geislingen und Döttingen an.

Zu jeder Wanderung finden Sie zunächst eine Kurzbeschreibung, die Ihnen die Auswahl erleichtern soll. Hier erhalten Sie Angaben über die Länge und den Charakter der Wanderung sowie Park- und Einkehrmöglichkeiten. Bei den Zeitangaben handelt es sich um reine Gehzeiten für einen zügigen Wanderer. Die Wege sind im Gelände mit der im Führer angegebenen Nummer markiert. Ein Plan mit der Wegführung dient Ihnen zur Orientierung. Das Höhenprofil zeigt Ihnen, wo Sie im Wegverlauf steilere Partien erwarten müssen. In gesonderten Textabschnitten bieten wir Ihnen Informationen zu einzelnen Sehenswürdigkeiten oder besonderen Orten am Wegrand. Der Tipp gibt Ihnen Informationen zu Rast- und Grillmöglichkeiten oder Hinweise auf Fossilienfundstellen.

Rund um den Schaalberg

Die Wanderung in Kürze & Einkehrmöglichkeiten
Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg am jüdischen Friedhof vorbei, durch Schatten spendenden Laubwald bergan zum Schaalhof. Über die Hochfläche vorbei an der alten Burgstelle Enningen wieder bergab über den Weinbergweg nach Braunsbach.

Gehzeit: 1,5 h
Länge: 5 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, etwas steiler Anstieg zu Beginn

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne
  • Natur Campingplatz

Wegbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Parkplatz beim Friedhof vor dem Döttinger Tor in Braunsbach. Wir gehen durch das Tor, überqueren die Straße nach links und gehen durch die Straße „Im Rabbinat“ bis zur Einmündung in die Schulstraße, der wir den Berg hinauf folgen. Nachdem wir rechts an der Schule vorbeigegangen sind, mündet die Straße in einen Treppenweg, dem wir weiter bergauf folgen. Wir überqueren einen Feldweg und gehen weiter treppauf bis wir die Siedlung „Im Schönblick“ erreichen.

Hier sehen wir auf der anderen Straßenseite ein Hinweisschild zum Jüdischen Friedhof. Wir folgen der Schönblickstraße und biegen nach 50 m links in die Leonhard-Prosi-Straße ab. An der Einmündung der BM-Hanselmann-Straße biegen wir nach links auf einen geschotterten Weg ab und sehen nach weiteren 50 m  inks das eiserne Eingangstor zum Jüdischen Friedhof.

Folgen wir unserem Weg weiter, so erreichen wir einen befestigten Waldweg, auf dem wir in linker Richtung gehen. Wir treffen nun auf die Verbindungsstraße zum Schaalhof, die uns rechts bergauf bis zur Hochebene führt. Auf dieser Straße ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke in das Kochertal und nach Braunsbach. Wir erreichen nun den Schaalhof, schlagen vor der ersten Scheune den Weg nach links ein und folgen dem Feldweg geradeaus zum Wald.

Nachdem wir ca. 300 m am Waldrand entlanggegangen sind, biegen wir unmittelbar vor einer Geländemulde links in den Wald ab. Nach ca. 30 m nehmen wir an einer Kreuzung den Weg bergab nach rechts. An der Hangkante biegt links ein Pfad zur Burgstelle Enningen ab, wohin wir einen kleinen Abstecher machen können.

Wir folgen dem steilen Weg bergab (Vorsicht bei Nässe!) und treffen auf den Wanderparkplatz Elsenberg. Nach Passieren einer Schranke auf der rechten Seite, erreichen wir einen Waldgrillplatz. Nach Überquerung des Grillplatzes, führt uns ein Weg in einer Linkskurve auf den sogenannten Unteren Weinbergweg. Dieser verläuft durch Obstwiesen und bietet eine schöne Sicht auf das Kochertal und die Autobahnbrücke, bis wir schließlich wieder Braunsbach erreichen.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke

Jüdischer Friedhof
Der jüdische Friedhof liegt direkt am Schaalberg. Die einzelnen Gräber sind in langen Reihen angelegt und nach Osten ausgerichtet. Der Verzicht auf Blumenschmuck und prunkvolle Grabsteine bezeugt, dass im Tode alle Menschen gleich sind. Das älteste Grab auf dem Braunsbacher Judenfriedhof datiert aus dem Jahre 1747. 1732 beantragte die Chevra Kadischa (Heilige Bruderschaft) die Erlaubnis zum Ankauf eines Ackers für die Anlage eines Begräbnisplatzes und gründete den jüdischen Friedhof. Erst 15 Jahre später wurde dieser tatsächlich angelegt.

Burg Enningen
Ungefähr 800 Meter westlich des Schaalhofes befand sich eine kleine Burgstelle. Die Überlieferung besagt, dass die zum fränkischen Landadel gehörigen Herren von Enningen hier Besitz gehabt haben sollen. 1368 haben Elisabeth von Zimmern und deren Söhne mehrere Güter an den Haller Bürger Kraft von Heimberg verkauft, darunter ein Gut zu Enningen. Leider gibt es von der Anlage keinerlei Funde, die auf ein Alter der Burg schließen lassen. Lediglich ein ca. sechs Meter langes Fundamentstück der Burg ist noch erhalten.

Tipp
Im Bereich der Hangkanten des Kochertales sind häufig Felsen zu beobachten. Es handelt sich um Abrisskanten ehemaliger Bergstürze während der vergangenen Eiszeiten. An der Schaalhofstraße ist der Obere Muschelkalk aufgeschlossen. Mit etwas Glück finden Sie im Hangschutt ca. 235 Millionen Jahre alte Fossilien des ehemaligen Muschelkalkmeeres.

Rast- und Grillmöglichkeit am Waldgrillplatz.

 

Wildromantisches Grimmbachtal

Die Wanderung in Kürze & Einkehrmöglichkeiten
Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg zunächst auf halber Höhe über dem Kochertal in das romantische Grimmbachtal. Anschließend bergan nach Elzhausen und zurück nach Braunsbach.

Gehzeit: 2,5 h
Länge: 10 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, mit steilem Anstieg nach Elzhausen und Abstieg
nach Braunsbach

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne
  • Natur Campingplatz

Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz beim Friedhof in Braunsbach. Nach Passieren des Torturmes überqueren wir die Straße und gehen durch die Straße „Im Rabbinat“ zum Marktplatz. Beim Gasthof „Zum Löwen“ gehen wir an der Metzgerei vorbei den Berg hinauf. Wir biegen kurz darauf nach rechts in die Pfalzgasse ein, die in die Raingasse übergeht. Diese führt durch ein Wohngebiet. An dessen Ende folgen wir dem befestigten Weg weiter geradeaus. Nach einem s-förmigen Wegverlauf gelangen wir zum Wanderparkplatz Rötholz mit einem Wegkreuz an der linken Seite. Hier biegen wir scharf nach rechts ab, bleiben auf dem befestigten Weg und haben eine reizvolle Aussicht auf die Kochertalbrücke und das Kochertal in Richtung Geislingen.

Wir wandern nun auf ebenem Weg zunächst durch Wiesen und Felder, später durch Laubwald ca. 1 km in das Grimmbachtal hinein. An einer Wegeinmündung, die durch auffällige und große Muschelkalkblöcke auf der linken Wegseite gekennzeichnet ist, schlagen wir den Weg nach rechts ein. Nachfolgende Wegabzweigungen nach rechts und links ignorieren wir, bis wir nach ca. 700 m zu einer Weggabelung gelangen.Hier achten wir auf eine Wegmarkierung an einer Eiche, die uns nach links in den Wald weist. Danach steigt der Weg an und wir befinden uns auf einem unbefestigten Weg, der am Mittelhang durch das Grimmbachtal führt und immer wieder wundervolle Ausblicke auf das Bachbett gewährt.

Sowohl von oben kommende als auch steil zum Bachbett abwärtsführende Wege ignorieren wir. Kurz vor Elzhausen stoßen wir auf den von rechts unten kommenden Wanderweg Baden-Württemberg. Wir folgen dem Weg nach links steil bergan. Oben angekommen, sehen wir links den Weiler Elzhausen liegen. Wir folgen dem asphaltierten Weg durch Viehweiden und halten uns zweimal links bis zur in den Ort führenden Straße. Nach 200 m biegen wir noch vor dem Ort auf dem ersten Weg rechts ab und können den Weiler umgehen oder einen Blick hineinwerfen.

Wir überqueren einen weiteren asphaltierten Weg, der von Elzhausen kommt. Nun geht es, mit Blick auf die Kochertalbrücke, geradeaus durch die Felder bis zu einem Strommast. Hier biegen wir rechts ab und wandern entlang der Stromleitung bis zur Hangkante am Waldrand. Nun geht es halblinks bergab über eine ausgewaschene alte Steige. Wir erreichen wieder den Schotterweg, der in das Grimmbachtal führt. Dort gehen wir nach rechts bis zum Wegkreuz (=Marterl) und nehmen wieder den gleichen Weg zurück nach Braunsbach. (Wer abkürzen will, kann dem Wiesenweg folgen, der direkt am Wegkreuz abwärts führt.)

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Elzhausen
Elzhausen ist ein noch ganz bäuerlich geprägter Ort mit den schönen Fachwerkhäusern der Hohenloher Ebene. 

 

Auf dem Jakobsweg nach Orlach

Die Wanderung in Kürze & Einkehrmöglichkeiten
Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg durch die romantische Klinge des Orlacher Baches bergan nach Orlach. Vorbei an der Teufelskanzel geht es über die Schlossbachklinge zum Braunsbacher Schloss.

Gehzeit: 2 h
Länge: 6,5 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, sehr steiler Abstieg in der Schlossbergklinge!

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne
  • Natur Campingplatz

Wegbeschreibung
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz am Friedhof in Braunsbach. Nachdem der Torturm passiert ist, überqueren wir die Straße nach links und gehen durch die Straße „Im Rabbinat“ bis zur Einmündung in die Schulstraße. Hier trifft sich unser Wanderweg mit dem Jakobsweg. Wir folgen diesem über die Schul- und die Panoramastraße und gehen auf dem nach ca. 300 m links abzweigenden Fußweg aufwärts zur Schaalhofstraße. Auf dieser halten wir uns ein kurzes Stück in linker Richtung bis zur Einmündung in die Elsenbergstraße.  Ihr folgend erreichen wir am Ende in einer Kehre die kurze Stichstraße “Am Wald“ und gehen diese bis zur Wendeplatte. Dort biegen wir nach links auf den Weg in den Wald. Wir stoßen auf einen Waldweg, den wir schräg überqueren und folgen dem nun ansteigenden Weg, der auf der nördlichen Seite des „Orlacher Bachs“ verläuft. Nach ca. 1,5 km wählen wir an einer Abzweigung den Weg nach rechts und erreichen kurz darauf den Bach. Diesen überqueren wir rechts über das sogenannte „Lügenbrückle“, verlassen damit den Jakobsweg und folgen dem Fußweg, der auf halber Höhe einen Waldweg kreuzt, bergauf nach Orlach.

Oben angekommen, wenden wir uns nach rechts bis zur Ringstraße. Hier biegen wir links ab und erkennen vor uns das „Waaghäusle“ und die Kilianskirche. Nach Besichtigung der Kirche gehen wir weiter bis zur südlich des Kirchturmes gelegenen Einmündung in die Torstraße. Ihr folgen wir, passieren nach kurzer Zeit das Orlacher Tor und gehen dann rechts über die Brücke, welche die Hauptstraße Orlach-Braunsbach überquert. An deren Ende biegen wir rechts ab und wandern den Weg immer am Waldrand entlang. Einen Weg nach links beachten wir nicht. Nun verläuft der Weg uneben und wir erreichen schließlich einen Graben. Diesen überqueren wir und folgen rechts dem Waldrand, bis wir nach 50 m auf ein umzäuntes Grundstück treffen. Dort gehen wir nach links, bis wir auf den Baden-Württemberg-Wanderweg treffen. Hier schlagen wir den Weg nach rechts ein und wandern immer parallel zur Hangkante. (Vorsicht, steiler Absturz!)

Es geht vorbei an der „Teufelskanzel“ - dies sind schroffe Felsformationen direkt an der Hangkante - bis wir zur Klinge des Schlossbaches gelangen. (Vorsicht: Der Einstieg in die Klinge ist unübersichtlich) Auf deren rechter Seite geht es jetzt steil bergab bis zu einer Waldwiese. Dort angekommen, wenden wir uns nach links und biegen am Ende der Wiese erneut nach links ab auf einen abwärts führenden Weg. Weiter talwärts erreichen wir den Weg, der uns auf die obere Zufahrt des Braunsbacher Schlosses bringt. Wir überqueren den Schlosshof und passieren den unteren Torbogen.Weiter unten erreichen wir über die rechts abbiegende Pfalzgasse und die Kirchsteige den Braunsbacher Marktplatz. Am Gasthof „Zum Löwen“ wenden wir uns nach links, biegen nach kurzer Zeit rechts in die „Döttinger Straße“ ein und erreichen nach dem Torturm den Parkplatz am Friedhof.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Jakobsweg
Der hiesige Jakobsweg führt von Rothenburg ob der Tauber nach Rottenburg am Neckar. Er ist Teil des Europäischen Pilgerweges nach Santiago de Compostela in Galizien (Nordwestspanien).

Kilianskirche
Romanischer Turm aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche ist nicht verschlossen und kann besichtigt werden.

Lügenbrückle
Über das Lügenbrückle rankt die Sage, dass es unter demjenigen zusammenbricht, der in die Kirche geht und gelogen hat.

Schloss von Braunsbach
Das bedeutendste Gebäude in Braunsbach ist das über dem Ort gelegene Schloss. Um 1250 stand hier eine mittelalterliche quadratische Anlage, die Albrecht von Crailsheim 1570-72 erweiterte. Der große Schneckenturm trägt heute noch die Jahreszahl 1570 sowie das Wappen der Herren von Crailsheim und Spieß. Der Westflügel des Schlosses, auch der Neue Bau oder das Weiße Haus genannt, wurde 1607 von Wolfgang von Crailsheim und seiner Gattin Salome von Wolfskeel erbaut, wie die Inschrift eines Steines bezeugt. Nachdem die letzten Herrscher von Braunsbach nicht mehr die Anlage bewohnten, wechselten die Besitzer mehrmals. 1853 erwarb es die politische Gemeinde, die es teilweise u.a. an die evangelische und katholische Gemeinde abtrat. Der ehemalige Rittersaal dient bereits seit 1734 der katholischen Gemeinde als Kirche. Die meisten Räume befinden sich in Privatbesitz, so dass die gesamte Anlage nur von außen zu besichtigen ist.

Tipp
Rast- und Grillmöglichkeit: Spielplatz nach der Brücke in Orlach

Höhenprofil

Nach Geislingen durchs Kochertal

Die Wanderung in Kürze & Einkehrmöglichkeiten
Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg auf halber Höhe unter einer der höchsten Brücken Europas hindurch in Richtung Geislingen. Auf dem Kochertal-Radweg geht es zunächst an Geislingen vorbei in Richtung Enslingen. Nach Überquerung des Kochers erreicht man über den Löwenberg Geislingen. Von Geislingen führt der Wanderweg zurück nach Braunsbach.

Gehzeit: 3,5 h
Länge: 11 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, asphaltierte Radwege, steiler Abstieg nach Geislingen.

Einkehrmöglichkeiten in Geislingen:

  • Gasthof zum Ochsen
  • Gasthaus Adler

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne
  • Natur-Campingplatz

Wegbeschreibung
Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz beim Friedhof in Braunsbach. Wir gehen zunächst über die Kocherbrücke, anschließend links in Richtung Campingplatz. Nach ca. 70 m zweigt rechts ein markierter Fußweg ab, der uns steil bergauf zu einem asphaltierten Waldweg führt. Hier wenden wir uns nach links Richtung Geislingen. (Hinweis: Der Wanderweg 4 folgt bis zur Kochertalbrücke dem Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins, Markierung: Roter Strich auf weißem Grund).

An der Weggabelung, wo der Asphaltweg endet, benutzen wir den unteren Weg, der uns weiter durch den Buchenwald führt. Bei den beiden folgenden
Abzweigungen halten wir uns jeweils links. Vor einer Laubwaldschonung zweigt der Weg nach rechts ab und es geht ein kurzes Stück steil nach oben. Wir erreichen einen Waldweg, dem wir nach links folgen. Nach 300 m verlassen wir den Wald. Der Weg verläuft zunächst am Waldrand entlang, später wieder durch den Wald.Immer wieder bietet sich ein schöner Ausblick auf das Kochertal mit der Kochertalbrücke und den Windrädern von Bühlerzimmern.

Etwa 1 km nach Unterschreiten der Kochertalbrücke erreichen wir eine Wegkennzeichnung auf der rechten Seite. Diese weist uns nach links auf einen
Grasweg, der leicht bergab bis zur Kreisstraße 2558 führt. Dieser folgen wir ein kurzes Stück nach links bis zur Kreuzung der Landesstraße 1045. Wir überqueren die Straße und folgen dem Kochertal-Radweg geradeaus in Richtung Enslingen. Auf der anderen Kocherseite liegt Geislingen.Vorbei an Gärten und Äckern gelangen wir zu einer Holzbrücke, die über den Kocher führt. Am Waldrand, 150 m nach einer weiteren Brücke über den Diebach, verlassen wir den Kochertal-Radweg und biegen nach links in Richtung Geislingen. Nach Überquerung der oberen Diebachbrücke verlassen wir nach ca. 150 m in einer Kehre den Asphaltweg und gehen geradeaus am Waldrand entlang.

Im weiteren Verlauf folgen wir dem Weg, der sich hoch und steil über dem Kocher erhebt, durch den Wald bergan. Wir erreichen schließlich den Löwenberg, auch Löwenbuck genannt, und genießen den wunderschönen Ausblick ins Kocher- und Bühlertal. Die Naturfreilichtbühne auf dem „Löwenbuck“ wurde in einem ehemaligen Gipsbruch angelegt. Sie finden den Gips an der Felswand am südlichen Ende der Bühne und auf dem Abstiegsweg nach Geislingen. Beachten Sie bitte, dass Sie sich in einem Naturschutzgebiet befinden.

Nach einem steilen Abstieg (Vorsicht bei Nässe!) überqueren wir die Bühlerbrücke und folgen dem Gehweg an der Ortsstraße durch Geislingen. An der Kreuzung im Ort halten wir uns in Richtung Braunsbach, gehen am Brückenmuseum Geislingen vorbei und biegen am Gasthof Adler nach rechts in die Hintere Gasse ein. Dieser folgen wir leicht bergauf bis zum Friedhof. Hier schlagen wir den Weg nach links in die Hergershofer Straße ein, der wir ca. 300 m bergauf in Richtung Ortsende folgen. Direkt vor dem Ortsschild wenden wir uns nach links auf einen geschotterten Feldweg, der durch Wiesen und Felder
in Richtung Kochertalbrücke verläuft. Etwa 1 km nachdem wir die Brücke unterquert haben, erkennen wir eine Wegmarkierung auf der linken Seite.

Diese weist uns auf einen Weg, der hinab zum asphaltierten Kochertal-Radweg führt. Auf diesem gehen wir nach rechts und gelangen bald zur Grimmbachbrücke. Durch die Unterführung wechseln wir auf die andere Straßenseite und nehmen den Weg nach rechts, der uns durch die Wiesen der Kochertalaue wieder zurück nach Braunsbach führt. Im Ort folgen wir der Straße Richtung Künzelsau, passieren den Torturm und erreichen schließlich unseren Parkplatz.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Kochertalbrücke
Die Kochertalbrücke ist mit 185 m über Talgrund eine der höchsten Autobahnbrücken Europas. Sie wurde im Jahr 1979 erbaut. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Autobahn A6 zu einem wichtigen Bindeglied nach Osteuropa. Die Brücke ist Wahrzeichen der Gesamtgemeinde Braunsbach.

Theater auf dem Löwenbuck
Auf der Naturfreilichtbühne am Löwenbuck wurden von 1905 bis in die 50er Jahre durch den Liederkranz Geislingen Theaterstücke aufgeführt. Aufnahme 1905: Aufführung „Wallensteins Lager“

Tipp
Rast- und Grillmöglichkeit auf dem ”Löwenbuck”
Brückenmuseum Geislingen: Besichtigung nach Anmeldung beim Rathaus Braunsbach, Telefonnummer: 07906 94094-0, Monika Bulling, Telefonnummer: 07906 8386

 

Durch die Jungholzhausener Klinge

Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg über den Wald am Elsenberg, vorbei am Waldgrillplatz, immer bergan nach Jungholzhausen. Auf einem befestigten Weg geht es entlang einer romantischen Klinge über den Waldteil Stollenberg wieder zurück nach Braunsbach. Festes Schuhwerk ist wegen einer Klingenüberschreitung unbedingt notwendig.

Gehzeit: 2,5 h
Länge: 7 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, steilerer Abstieg nach Jungholzhausen, Vorsicht bei Durchquerung der Klinge!

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne
  • Natur-Campingplatz

Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz beim Friedhof in Braunsbach. Nachdem der Torturm passiert ist, überqueren wir die Straße nach links und gehen durch die Straße „Im Rabbinat“ bis zur Einmündung in die Schulstraße. Hier biegen wir links in die Schulstraße ein, die den Berg hinaufführt. Vor der Schule wenden wir uns nach links und gehen unterhalb des Schulgebäudes vorbei. Der Weg wird schmaler und geht in einen Schotterweg über. Diesem „Unteren Weinbergweg“ folgen wir bis zum Waldrand.An der ersten Abzweigung halten wir uns rechts, der Weg führt immer bergauf. An einer Kreuzung gehen wir weiter geradeaus bergan und kommen dann, einen links abzweigenden Weg ignorierend, in einer großen Schleife auf den Waldgrillplatz, den wir überqueren. Kurze Zeit später erreichen wir den Wanderparkplatz Elsenberg und folgen nach der Schranke scharf links dem Waldweg steil bergauf.

Nach ca. 30 m halten wir uns an einer Abzweigung zunächst rechts. Bei den folgenden beiden Weggabelungen halten wir uns jeweils links. Unser Weg führt uns ca. 1 km lang in sanfter Steigung bis zu den Feldern an der oberen Hangkante. Nun gehen wir links am Waldrand entlang bis zu einem asphaltierten Feldweg. Dort biegen wir links ab nach Jungholzhausen. Am Ortsrand wenden wir uns links in Richtung Kirche. Beim ersten Wohnhaus auf der linken Seite, unmittelbar vor dem Einschnitt der tiefer liegenden Straße nach Döttingen, biegen wir links in den abwärts führenden Weg in die Klinge ab.

Den nach einer Natursteinmauer links abzweigenden Weg beachten wir nicht. Kurz darauf erreichen wir eine Weggabelung, an der wir den Weg nach links einschlagen. Wir bleiben auf dem Weg und erreichen bald einen Holzlagerplatz. Dort nehmen wir den Weg nach links. An der nächsten Abzweigung biegen wir rechts ab und gelangen in eine Wendeschleife. Von dort aus gehen wir geradeaus zur Klinge.

Wir überqueren diese und folgen dem Pfad zu einem Feld. Vorsicht, der Weg durch die Klinge ist ungesichert, festes Schuhwerk ist notwendig! Am Feld angelangt, haben wir die Möglichkeit, nach links einen schattigen oder einen sonnigen Weg am Waldrand entlang zu wählen. Nachdem sich beide Wege wieder getroffen haben, geht es weiter durch den Wald bis zum Parkplatz oberhalb des Waldgrillplatzes. Den Parkplatz überqueren wir und gelangen rechts in der Mitte des Platzes auf den „Oberen Weinbergweg“, der uns durch Obstwiesen hindurch, an alten Steinriegeln und Steinmauern vorbei nach Braunsbach führt. Am Ortsrand verläuft rechts abwärts ein Treppenweg nach Braunsbach und zum Ausgangspunkt zurück.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Klingen
Die Bäche verlaufen auf der Ebene mit einem relativ geringen Gefälle. Bei Erreichen des Kochertalrandes haben sie sich durch starke Erosion tief in den Hang eingegraben. Diese wildromantischen Einschnitte werden in der Region als Klingen bezeichnet.

Tipp
Auf dem Weg von Jungholzhausen abwärts und in der wilden Klinge können Sie mit ein bisschen Glück Fossilien des ehemaligen Muschelkalkmeeres finden.

Rast- und Grillmöglichkeit am Waldgrillplatz.

 

Döttingen und Eschentaler Bach

Die Wanderung in Kürze & Einkehrmöglichkeiten

Ausgehend von Braunsbach führt der Wanderweg durch einen der schönsten Abschnitte des Kochertales nach Döttingen. Über das Tal des Eschentaler Baches gelangt man auf die Hochfläche der Hohenloher Ebene und zurück nach Braunsbach.

Gehzeit: 3 –4 h
Länge: 13 km
Parken: Parkplatz am Friedhof
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, steiler Anstieg auf die Hochfläche und Abstieg nach Braunsbach.

Einkehrmöglichkeiten in Döttingen:

  • Hotel Restaurant Schloss Döttingen
  • Gasthaus Gute Stube

Einkehrmöglichkeiten in Braunsbach:

  • Gasthof und Metzgerei Zum Löwen
  • Pizzeria Ristorante O’sole mio
  • Gasthaus Sonne Natur-Campingplatz

Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz beim Friedhof in Braunsbach. Nach Passieren des Torturmes überqueren wir die Straße und gehen durch die Straße „Im Rabbinat“ bis zur Einmündung in die Schulstraße. Hier biegen wir links in die Schulstraße ein, die den Berg hinaufführt. Nachdem wir rechts an der Schule vorbeigegangen sind, mündet die Straße in einen Treppenweg, dem wir weiter bergauf folgen. Wir stoßen auf einen Feldweg, den wir nach links weiter wandern. Durch Obstwiesen und an Steinmauern entlang, führt uns der Weg auf einen Waldparkplatz. Dort angekommen, wählen wir den Weg geradeaus, der leicht bergauf führt. An der nächsten Weggabelung, nach etwa 30 m, halten wir uns links. Der Weg verläuft relativ eben durch den Wald, eine Abzweigung nach rechts beachten wir nicht.

Wir gelangen schließlich bei einem Steinriegel an den Waldrand. Vor uns sehen wir Döttingen im Kochertal liegen. Nach etwa 200 m am Waldrand entlang, zweigt nun nach links ein im ersten Abschnitt etwas schwer auszumachender Wiesenweg ab, der den Hang hinunter, an einem Steinriegel vorbei, auf einen asphaltierten Weg führt. Diesem folgen wir nach links bergab durch eine Kehre. Ca. 200 m dahinter geht ein guter Schotterweg nach rechts ab, der uns durch eine Bachklinge führt. Nach der Klinge verläuft der Weg durch Wiesen bergan auf den Wald zu. Einen Weg nach rechts ignorieren wir. Kurz vor dem Waldrand zweigt nach links ein unbefestigter Weg ab, dem wir in den Wald folgen, bis wir auf den tiefen Taleinschnitt des Jungholzhausener Baches treffen. Steil geht es nach links den Berg hinab, bis wir vor einem Bauernhof stehen. Vor dem Hof führt rechts eine Furt über den Bach. Nach Überquerung der Furt folgen wir dem Bachverlauf hinunter bis zur Straße. Hier sehen wir bereits Döttingen, das wir über die Kocherbrücke erreichen.

In Döttingen gehen wir die Hauptstraße am Bach entlang, an Kirche und Schloss vorbei. Nach dem Schloss führt uns links eine Brücke über den Eschentaler Bach.
Nach der Brücke wenden wir uns gleich wieder rechts und gehen parallel zum Bach. Beim Brunnen geht es nun halblinks die Straße bergauf. Wir verlassen Döttingen und folgen dem Asphaltweg durch Wiesen und Felder. Nach ca. 1 km biegt der Weg an einem Strommasten nach links ab. Wir gehen jedoch geradeaus weiter und halten uns nach 50 m an einer Weggabelung zunächst rechts, nach weiteren 20 m nach links. Voraus sehen wir den Berg, auf dem einst die Burg der Herren von Bachenstein stand. Wir erreichen den Wald, in dem der Weg bis zu einer Weggabelung in einem Taleinschnitt weiter führt. Dort nehmen wir den linken Weg steil bergan bis zur Hochfläche. Hier führt uns ein asphaltierter Weg quer durch die fruchtbaren Felder der Hohenloher Ebene, bis wir am anderen Ende der Hochfläche - fast an der Talkante über dem Kochertal - nach rechts auf einem Feldweg bis Rückertshausen wandern. Im Ort angekommen, biegen wir an einem kleinen Spielplatz unter einer Linde nach links in einen geschotterten Weg, der uns zum Kochertalhang führt. Nach 100 m gehen wir an einer Weggabelung nach rechts direkt auf ein Schild „Landschaftsschutzgebiet“ zu. Der Weg führt im Wald bergab bis zu einer Abzweigung, wo wir uns rechts halten. Der Weg verläuft zunächst eben, später bergab durch den Wald. Links und rechts abzweigende Wege ignorieren wir, bis wir vor einem Bacheinschnitt auf einen gut ausgebauten Schotterweg stoßen, dem wir links weiter bergab folgen. 100 m nach einer Rechts-Kehre gelangen wir auf einen asphaltierten Weg (Kochertal-Radweg). Diesem folgen wir geradeaus, an der Bonifatius-Sebastian-Kapelle und an Sportanlagen vorbei, nach Braunsbach. Über die Kocherbrücke erreichen wir wieder den Parkplatz.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Landschaft

Der erste Abschnitt unserer Wanderung führt uns über alte Wege durch die teilweise noch bewirtschafteten Obstwiesen um Braunsbach. Die Steinmauern und Steinriegel weisen auf die mühevolle Arbeit vergangener Generationen hin. Leider verfallen die Mauern zusehends, viele Grundstücke sind bereits verlassen und verwildern. Ohne den Idealismus einzelner Bürger und ohne staatliche Pflegemaßnahmen würde hier ein wertvoller Teil der alten Kulturlandschaft und damit eine artenreiche Fauna und Flora unwiederbringlich verloren gehen.

Schloss Döttingen
Ursprünglich Besitz der Herren von Bachenstein. Ende des 16. Jahrhunderts als Dreiflügelanlage von den Fürsten zu Hohenlohe neu erbaut. Heute befindet sich darin ein Hotel mit Restaurant.

TIPP
Picknickmöglichkeit am Waldgrillplatz.

Die Bonifatius-Sebastian-Kapelle von 1994 lädt am Kochertal-Radweg zu einer beschaulichen Pause ein. Sie ist Ausdruck des ökumenischen Bewusstseins der Gemeinde Braunsbach.

 

Rund um Steinkirchen

Die Wanderung zeigt die Vielfältigkeit der Hohenloher Landschaft. Vom tief eingeschnittenen Kochertal bei Steinkirchen führt der Weg durch ein Seitental zum Schloss Tierberg, weiter über die Hochfläche der Hohenloher Ebene nach Jungholzhausen und über Döttingen am Kocher entlang zurück.

Gehzeit: 4 – 5 h
Länge: 16 km
Parken: Bürgerhaus Steinkirchen
Bus: Linie 26 Künzelsau - Schwäbisch Hall
Charakter: Feld- und Waldwege, steiler Anstieg nach Tierberg und Abstieg nach Döttingen.

Einkehrmöglichkeiten in Döttingen:

  • Hotel Schloss Döttingen
  • Gasthaus Gute Stube

Wegbeschreibung
Wir beginnen mit der Wanderung am Bürgerhaus von Steinkirchen (im Ort ausgeschildert), wo ausreichend Parkmöglichkeiten bestehen. Vom Parkplatz
aus folgen wir dem Klingenweg. Vorbei an Gemüsegärten, verläuft der Weg entlang des Baches leicht aufwärts. Im weiteren Verlauf überschreiten wir zwei Brücken. An einer Feldscheune nach der zweiten Brücke biegen wir auf dem asphaltierten Weg links ab. Der Weg führt uns leicht bergauf zurück zu den Häusern von Steinkirchen, an denen wir oberhalb vorbeigehen. Nach einer Wegkreuzung mit einer Linde folgen wir dem asphaltierten Weg geradeaus, der auf halber Höhe über dem Kochertal verläuft. Wir genießen die schönen Ausblicke ins Tal. Links im Tal taucht Weilersbach auf. Bei einer Weggabelung am Waldrand folgen wir dem linken Weg, der bald darauf als Schotterweg weitergeführt wird. Kurze Zeit später erscheint vor uns Schloss Tierberg.

Ca. 1 km darauf macht der Weg am Waldrand eine Kehre nach links (asphaltiert!). Nach weiteren 500 m biegt der Weg in einer Kehre nach rechts und führt zur Talsohle des Weilersbaches, den wir auf einem Durchlass überqueren. Anschließend geht es kurz einen Wiesenweg bergauf, um die Kehre der Straße abzuschneiden. Wir folgen der asphaltierten Straße bergauf. Vor einer Kurve nach rechts geht die Straße schließlich in einen Schotterweg über. Dieser endet am letzten Haus unterhalb des Schlosses. Links des Hauses führt ein Waldweg am Holzzaun entlang weiter in Richtung Tierberg. Nach ca. 200 m biegt ein schmaler, steiler Fußweg nach links hinauf zum Schloss Tierberg. (Wer sich den steilen Anstieg ersparen will, folgt dem Waldweg bis zum Weiler Tierberg.) Vom Schloss führt ein geschotterter Fahrweg zum Ort Tierberg, den wir auf der Ortsstraße durchqueren. Vor dem letzten Gehöft biegt am Feuerwehr-Geräteschuppen ein geschotterter Feldweg nach rechts ab, auf dem wir unsere Wanderung an der Talkante entlang fortsetzen.

Nach ca. 1 km stoßen wir auf eine Straße, der wir nach rechts in den Wald folgen. Hinter einer Kuppe und einer Linkskurve biegt nach ca. 500 m ein geschotterter Weg nach rechts auf eine große Waldwiese ab, die wir am rechten Rand überqueren. Ca. 50 m nach der Wiese führt uns an einer Weggabelung der linke Weg leicht bergauf. Auf der Kuppe, wo fünf Wege aufeinander treffen, erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung. Wir setzen unsere Wanderung geradeaus fort. Der Weg führt leicht bergab. Bei einer Abzweigung folgen wir dem linken Weg in Richtung Waldrand. (Abkürzung: Nehmen wir den Weg nach rechts, erreichen wir nach 50 m eine Weggabelung. Der linke Weg führt uns in einer 1/2 Stunde zurück nach Steinkirchen.) Kurz danach biegt rechts ein Weg ab, der uns bis zum Reichenbachtal führt. Nach der Überquerung des Reichenbaches stoßen wir nach 500 m auf einen gut ausgebauten Waldweg, dem wir bergauf auf die Ebene folgen. Auf der Ebene geht es zunächst am Waldrand entlang. 50 m nach einer Rechtskurve führt der Weg links durch die Felder auf eine Kuppe mit Obstbäumen zu. Von dort sehen wir zum ersten Mal Jungholzhausen, wohin uns der Weg führt.

In Jungholzhausen folgen wir der Ortsstraße (Langenburger Straße) durch den Ort hindurch. Am westlichen Ortsende geht der Fußgängerweg auf der linken Seite an einem schön renovierten Fachwerkhof in die Scheckengasse über, der wir bis zum nächsten Haus folgen. Hier biegen wir in den rechten Weg ab, der uns immer steil talwärts durch die Klinge des Jungholzhausener Baches in das Kochertal führt. Wir ignorieren alle Wege, die links abgehen. Vor einem Bauernhof führt rechts eine Furt über den Bach. Nach Überquerung der Furt folgen wir dem Bachverlauf hinunter bis zur Straße. Hier sehen wir bereits Döttingen, das wir über die Kocherbrücke erreichen. In Döttingen, an Kirche und Schloss vorbei, biegen wir beim „Wercheltrog“ in die Straße nach rechts ein und folgen dem ausgeschilderten Kochertal-Radweg. Nach ca. 2 km überqueren wir die Stahlbrücke nach Steinkirchen. Nach der Brücke gehen wir nach rechts in den Ort. Dort überqueren wir die Kocherstettener Straße und folgen dem Weg am Reichenbach entlang bis zum Bürgerhaus.

Sehenswürdigkeiten auf der Strecke
Geologie
Auf der Wanderung ist gut die Dreiteilung des Hangprofiles zu beobachten. Der untere Teil ist steil, hier stehen die harten Schichten des unteren Muschelkalks an. Darüber folgt eine Verebnung in den weicheren Gesteinen des mittleren Muschelkalks. Anschließend versteilt sich im oberen Muschelkalk der Hang wieder. Mit etwas Glück finden Sie Versteinerungen am Wegrand.

Schloss Tierberg
Jagdschloss der Fürsten von Hohenlohe. Erbaut um 1225. Schauplatz der Tierberger Fehde zwischen den Fürsten von Hohenlohe und derer von Stetten 1474 - 1487. Bergfried und Schildmauer zur Hochebene. Keine Besichtigung möglich!

Natur und Landschaft
Auf unserer Wanderung bewegen wir uns in weiten Teilen im Landschaftsschutzgebiet Kochertal. Das Gebiet ist geprägt von einer ausgesprochenen Artenvielfalt. Streuobstwiesen um die Dörfer wechseln mit
Magerwiesen und Trockenrasen entlang der Talhänge ab. Orchideen sind mit vielen Arten vertreten. Örtlich sind noch Türkenbundlilien und Enziane zu finden. Die Wälder, besonders an den oberen Talhängen, sind weitgehend naturbelassen. In den feuchten, steilen Einschnitten der Seitentäler, den sogenannten Klingen, fühlen sich Amphibien zu Hause. Nicht umsonst ist der
Feuersalamander das Wahrzeichen der Braunsbacher Feuerwehr.

Am „Wercheltrouch”
Im „Wercheltrouch“, das heißt übersetzt Wergeltrog, wurde einst das Mostobst vor dem Pressen zerkleinert.

TIPP
Picknickmöglichkeit an der Kocherbrücke unterschönen Bäumen direkt am Fluss.